Das Symbol der Berlinale, der Bär, aufgenommen am Berlinale Palast bei den 67. Internationalen Filmfestspielen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa)

Die Filmfestspiele Berlin haben Berichte über eine Verschiebung der Berlinale 2022 dementiert. «Wir möchten betonen, dass es keine Pläne gibt, das Festival oder den Markt auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben oder virtuell stattfinden zu lassen», hieß es am Donnerstag in einer Stellungnahme.

Zuvor hatte das US-Magazin «Variety» von einer Verschiebung vom geplanten Februar-Termin auf Juni des nächsten Jahres berichtet.

Der Artikel basiere auf unbekannten Quellen und Gerüchten, hieß es dazu bei der Berlinale. «Wir wissen nicht, woher diese Gerüchte stammen und wir möchten vermeiden, dass die Branche falsche Vorstellungen über die Form der Berlinale 2022 entwickelt.» Neben Cannes und Venedig sei die Berlinale eines der wichtigsten internationalen Filmfestivals und habe ihren festen Platz im Festivalkalender. Der European Film Market der Berlinale und der Marché du Film in Cannes seien «die wichtigsten Filmmärkte weltweit».

Festival und Filmmarkt seien «nach wie vor» als Präsenzveranstaltung unter 2G-Bedingungen geplant mit Zutritt nur für Geimpfte oder Genesene. Eine Erweiterung auf 2G plus mit Maske, Abstand, Tests oder beschränkten Kapazitäten sei möglich. «Wie welche Option eingesetzt wird, werden wir in enger Abstimmung mit den Behörden entscheiden und umsetzen.»

Die Berlinale zählt neben Cannes und Venedig zu den großen Filmfestivals. Tausende Besucher kommen normalerweise nach Berlin. Vor der Pandemie waren für die Filmvorführungen mehr als 300.000 Tickets verkauft worden. In diesem Jahr wurde die Berlinale wegen der Pandemie geteilt: Im Frühjahr konnten Fachleute online Filme schauen, erst verspätet im Sommer liefen Filme fürs Publikum. Diesmal soll es im Februar wieder ein Festival am Potsdamer Platz geben.

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