Herzogin Meghan: Biografie offenbart: So fühlte sich Herzogin Meghan

Die Ehefrau von Prinz Michael von Kent, Marie-Christine, leistete sich beim Windsor-Weihnachtslunch einen Fehltritt. Jetzt wird in einer Biografie beschrieben, wie sich Meghan angegriffen gefühlt hat. 

Wenn man zur Queen zum Weihnachtslunch eingeladen wird, dann wirft man sich in Schale. Angemessen feierliche Kleidung und dezenter Schmuck sind Pflicht. Die Ehefrau von Prinz Michael von Kent, Marie-Christine, kennt das Prozedere seit Jahren. Schließlich ist sie seit 1978 mit dem Cousin von Elizabeth II. verheiratet. Dennoch leistete sie sich einen Fehltritt, der ausgerechnet Prinz Harrys Ehefrau Meghan Markle traf. 

Prinzessin Michael von Kent: Sie leistet sich Fehltritt

Es geht um den alljährlichen Weihnachtslunch bei der Queen im Jahr 2017: Fotografen standen am Tor des Buckingham Palast bereit, um die Ankunft der Gäste zu fotografieren. Natürlich richteten sich die Kameras vor allem auf das Auto von Prinz Harry und seiner Verlobten, die – als große Premiere – mit zum Lunch eingeladen worden war. Nacheinander fuhren also die Mitglieder der königlichen Familie vor, darunter Prinz William und Ehefrau Kate, Prinz Charles und Herzogin Camilla – und eben die Kents.

„Blackamoor Schmuck“: Debatte um fragwürdige Brosche

Welche Art Brosche Prinzessin Michael (so lautet tatsächlich ihr offizieller Titel!) angesteckt hatte, konnte bereits im Vorbeifahren identifiziert werden. Und um den sogenannten Blackamoor-Schmuck (deutsch: „Mohren-Schmuck“) rankt sich seit etlichen Jahren eine Rassismus-Debatte, weil sie Schwarze Männer in Diener- oder Sklavengewändern zeigt. 

  Prinzessin Michael mit Ehemann Michael von Kent im Auto: An ihrem Revers die umstrittene Brosche.
Prinzessin Michael mit Ehemann Michael von Kent im Auto: An ihrem Revers die umstrittene Brosche.

Brosche sorgt für Kontroverse und Wut

Schlagzeilen wie „Meghan Markle wurde mit ‚rassistischem‘ Schmuck beim Queens Weihnachtslunch begrüßt“ machten am Tag danach in England die Runde. So etwas zu tragen, sei kurzsichtig, hieß es. Die Brosche anzustecken, wenn klar sei, dass man auf die Verlobte von Prinz Harry träfe, sorge für Kontroversen und Wut, schrieben „Mirror“, „Telegraph“, „Sun“ und Co

Für Meghan war es sicherlich, mit und ohne die Broschen-Kontroverse, eine Premiere der besonderen Art. Etliche Mitglieder des Hauses Windsor soll die US-Schauspielerin bereits getroffen haben. Aber die Kents, Gloucesters und die Kinder und Enkelkinder der verstorbenen Prinzessin Margaret dürften noch nicht dabei gewesen sein. Wie muss es da auf die sicherlich schon durch den Palastbesuch nervöse Amerikanerin gewirkt haben, als ihr Prinzessin Michael vorgestellt wurde und sie diese Brosche sah?

„Finding Freedom“: Biografie beschreibt Meghans Gedanken

Das offenbart jetzt die neue Biografie „Finding Freedom“: „Meghan hatte eine Frage im Hinterkopf, ob nicht doch eine Message hinter dem Tragen dieser Brosche steckte.“ In dem Buch heißt es weiter, dass die Wahl, diese Brosche zu diesem Event zu tragen „mindestens eine Gefühllosigkeit gegenüber Meghans afroamerikanischen Wurzeln und den Erfahrungen mit Rassismus, die sie seit ihrer Beziehung mit Harry durchmachen musste, ist.“ Schließlich gehe viel Planung in die Outfits der Royals. 

BS Prinz Harry + Meghan Markle

Unterschwelliger Rassismus war schon im ersten Statement, das der Palast 2016 zur Beziehung von Prinz Harry zu Meghan Markle herausgab, thematisiert worden. Damals wurde Bezug genommen auf Kommentare in den sozialen Netzwerken und Medien. Die US-Schauspielerin selbst äußerte sich mehrfach dazu, welche Schwierigkeiten sie als Heranwachsende hatte, als Tochter einer Schwarzen Mutter.

Nicht der erste Fehltritt

In einem Statement wurde damals eine Entschuldigung veröffentlicht – zu spät, heißt es in „Finding Freedom“, „der Schaden war bereits angerichtet“ : „Die Brosche war ein Geschenk und wurde vorher schon oft getragen. Prinzessin Michael tut es sehr leid und sie ist erschüttert, dass  sie damit Anstoß erregt hat“. 

Sie gehört im Windsor-Clan zu denjenigen, die schon häufiger Kontroversen losgetreten haben. Britische Medien verliehen ihr den Spitznamen „Princess Pushy“, was so viel heißt wie „Prinzessin Penetrant“. Denn die gebürtige Baronin von Reibnitz steht in dem Ruf, ihre royalen Verbindungen auszunutzen.

Familie Windsor England (19375)

Auch Rassismus wurde ihr schon einmal vorgeworfen, wie die britischen Medien jetzt wieder anführen. 2004 soll die heute 72-Jährige in einem New Yorker Restaurant zu einer Gruppe Afro-Amerikanern gesagt „Geht zurück in die Kolonien“. Mit einem anschließenden Interview, das ihren Ruf habe retten sollen, habe sie die Kontroverse um ihre Person und Äußerungen nur noch mehr angeheizt, so der britische Telegraph. 

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