Herzogin Meghan: Harry „wunderschönes Vorbild“ für Archie

Meghan verrät im Interview mit Gloria Steinem, dass sich Harry selbst als Feminist bezeichnet. Und wie wichtig das für Sohn Archie ist.

Herzogin Meghan (39) genießt die Freiheit in ihrer Heimat USA, die ihr als Royal in Großbritannien verwehrt war: Öffentlich über Politisches reden. Im Gespräch mit der einflussreichen US-Frauenaktivisten Gloria Steinem (86) plauderte Meghan – entspannt sitzend in Holzsesseln auf der grünen Wiese eines großen Gartens – über ernste Themen und über private politische Positionen.

Wie viele Prominente setzt sich auch Meghan für die Mobilisierung der Wähler zur US-Präsidentschaftswahl am 3. November 2020 ein. Die politische Plattform „Makers“ hatte die Frauen zum Gespräch geladen. Meghan kritisierte die Einschüchterung vieler afroamerikanischer Wähler, die teilweise Stunden in langen Schlangen vor den Wahllokalen anstehen müssten. Sie erinnerte daran, dass das Wahlrecht für Frauen 1920 eingeführt wurde – davon aber dunkelhäutige Frauen ausgenommen wurden, sie konnten in den USA erst 1965 legal wählen.

Darum ist Meghan stolz auf Harry

Großes Lob gab es dagegen für Ehemann Prinz Harry (35) und dessen Einstellung. Meghan erinnerte daran, wie sich ihr Mann ihrer Gesprächspartnerin vorgestellt habe und schilderte die Situation wie folgt: „Was für ein großartiger Moment, als er hereinkam und sagte: ‚Du weißt, dass ich auch ein Feminist bin, nicht wahr, Gloria?! Es ist mir wichtig, dass du das weißt!'“

Harry sei ein fürsorglicher Vater und ein „wunderschönes Vorbild“ für ihren Sohn Archie (1), schwärmt die Herzogin von Sussex. Ihr Kind würde damit in die Wiege gelegt bekommen, dass sich auch Väter um die Kinder kümmern und sie pflegen. Außerdem lebe ihm Harry vor, wie wichtig es sei, sich für Gerechtigkeit und Menschenrechte einzusetzen, man sich derer nicht zu schämen bräuchte.

Meghan freut sich für Kamala Harris

Prinz Harry selbst kommt in dem Video nicht zu Wort. Die Royal Family äußert sich für gewöhnlich nicht zu politischen Themen. Nach ihrem Umzug in ihre US-Heimat hat Meghan mit dieser Tradition gebrochen.

Mit kontroversen politischen Aussagen hält sie sich aber auch zurück. Sie bekundete jedoch ihre Freude über die Nominierung der Demokratin Kamala Harris (55) als Joe Bidens (77) Vize. Das Duo fordert den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump (74) heraus.

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