Juan Carlos von Spanien: Er kehrt Spanien nicht für immer den Rücken

Juan Carlos von Spanien hat sein Heimatland verlassen. Der ehemalige König soll sich nun gegenüber Freunden zu seinen Plänen geäußert haben.

Die spanische Königsfamilie ist in Aufruhr. Anfang der Woche verkündete der ehemalige König Juan Carlos, 82, dass er Spanien verlassen wird. Grund dafür sind die Ermittlungen des Obersten Gerichtshof in Spanien zu seiner Verwicklung in eine Korruptionsaffäre. Mit seinem Weggang ins Exil wolle Juan Carlos den Palast vor größerem Schaden bewahren.

Juan Carlos geht nicht für immer

Wie die spanische Zeitung „La Vanguardia“ berichtet, wolle der ehemalige Monarch seinem Heimatland jedoch nicht für immer den Rücken kehren. „Ich bin nicht im Urlaub und ich gebe Spanien nicht auf. Dies ist nur eine Paranthese“, soll Juan Carlos Freunden im Ausland über seine Pläne erklärt haben. 

Keine einfache Rückkehr für den Ex-König

Auch die Zeitung „El País“ berichtet, der ehemalige König habe Freunden erzählt, dass sein Weggang lediglich vorübergehend sei. „Andere in der Regierung denken nicht, dass das so einfach sein wird“, heißt es in dem Artikel der spanischen Zeitung jedoch. 

Und auch das Volk wird dem Skandal-Royal eine Rückkehr wohl nicht leicht machen. Für eine Online-Petition, die eine Namensänderung der König Juan Carlos Universität in Madrid fordert, bereits am Mittwochmorgen (5. August 2020) 39.000 Stimmen gesammelt. Felipe und Letizia mit ihren T… Spaniens Königspaar (3296)

Wo hält sich Juan Carlos I. derzeit auf?

Wohin es den 82-Jährigen verschlägt, ist bisher nicht bekannt. Laut Medienberichten soll er jedoch zwischenzeitlich in Portugal gesehen worden sein, wo er in seiner Jugend viel Zeit verbrachte. Andere Zeitungen berichten, dass Juan Carlos von dort aus mit einem Flugzeug in die Dominikanische Republik reiste, wo er Gast bei einer wohlhabenden Familie sei. Seine Ehefrau, Königin Sofia, 81, wird übrigens weiterhin in Spanien bleiben und ihren Aufgaben nachgehen. 

Während die dominikanischen Behörden eine Einreise des Ex-Königs dementierten, geben sein Anwalt und sein Sprecher seit der Verkündung seiner Ausreise am Montag keine weiteren Auskünfte.  

Verwendete Quelle: DailyMail

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