Prinz Andrew: Warum dieses Foto in die Geschichte eingehen könnte

Prinz Andrew sah man in offizieller Pflichtausübung für die Monarchie zuletzt am Remembrance Sunday 2019. Bald jährt sich der Gedenktag – und Andrew ist bei den Festivitäten angeblich unerwünscht.

Dass Queen Elizabeth, 94, und ihre Familie geschlossen auftreten, kommt nur wenige Male im Jahr vor. Einer dieser Gelegenheiten ist der Remembrance Sunday, ein Gedenktag für im Krieg Gefallene. Seit 1920 findet aus diesem Anlass ein Festakt mit hochrangigen Politikern, Angehörigen der Streitkräfte und Mitgliedern der Königsfamilie am Cenotaph-Denkmal in London statt. Prinz Andrew, 60, der für die Royal Navy im Falklandkrieg diente und Träger mehrerer militärischer Ehrentitel ist, nimmt seit 1982 an der Zeremonie teil. Der Auftritt 2019 neben Prinz Charles, 71, Prinz William, 38, und Prinz Harry, 36, soll allerdings sein letzter gewesen, glaubt man einem Insider. BS Britische Royals bei Remembrance Day Feierlichkeiten 2019

Prinz Andrew wird angeblich ausgeschlossen

Der Herzog von York wird beim diesjährigen Festakt am 8. November laut eins Insiders nicht anwesend sein – und das nicht nur deswegen, weil der Kreis der Teilnehmer wegen Corona klein gehalten wird. Die Quelle verriet „Daily Mail“, es sei „unwahrscheinlich“, dass Andrew jemals wieder im Namen der Monarchie auftreten werde. Grund ist Andrews Verbindung zu US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, †66, sowie der Vorwurf von US-Behörden, der Prinz weigere sich, zur Aufklärung des Falles beizutragen. Der Sohn der Queen wird beschuldigt, 2002 mit dem damals minderjährigen Epstein-Opfer Virginia Roberts Sex gehabt zu haben. Den angeblichen Missbrauch an der heute 37-Jährigen dementiert der Royal.

Schluss mit der Arbeit fürs Königshaus

Auf Druck der Öffentlichkeit hatte Andrew am 20. November 2020 seinen vorläufigen Rückzug von royalen Pflichten erklärt. Einige Tage später räumte ein Palast-Sprecher allerdings ein: „Der Herzog von York bleibt ein Mitglied der königlichen Familie. Als königlicher Oberst und Kriegsveteran wird er an diesen Zeremonien [Trooping the Colour und Remembrance Sunday] teilnehmen.“ Doch laut Insidern war die Nummer acht der Thronfolge bei der Geburtstagsparade der Queen – schon lange vor der Absage wegen des Coronavirus – dann doch unerwünscht gewesen. Auch von Prinz Philips, 99, Geburtstagsfeier nächstes Jahr soll man Andrew fernhalten wollen, heißt es. Es scheint, als habe der Palast aufgrund der Negativ-Presse die Reißleine gezogen.

Kommen Queen Elizabeth und Prinz Charles alleine zum Remembrance Sunday 2020?

Laut „Daily Mail“ wird Queen Elizabeth die Gedenkfeiern am Remembrance Sunday – vorbehaltlich entsprechender Empfehlungen zum Schutz vor Covid-19 – wie in den letzten Jahren vom Balkon des Außen- und Commonwealth-Gebäudes beobachten. Es wird erwartet, dass Prinz Charles, 71, ebenfalls wie in den letzten Jahren  einen Kranz im Namen seiner Mutter am Fuße des Denkmals ablegen wird. Andere Mitglieder der Königsfamilie werden vermutlich nicht erscheinen.

Verwendet Quellen:britannica.com, eigene Recherche, mailonline.co.uk

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