Prinz Harry: „Wenn ihr das tut, könnt ihr für eure Verpflichtungen selbst aufkommen“

Prinz Harry und Herzogin Meghan sollen sich im Sommer 2019 für einen modernen Umgang mit der Presse stark gemacht haben. Doch dieser wurde mit einer deutlichen Ansage abgewiesen, wie Royal-Autor Omid Scobie berichtet.

Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 39, nutzen seit Monaten aktiv die sozialen Medien und Video-Chats, um mit Wohltätigkeitsorganisationen und ihren Projekten in England in Kontakt zu bleiben. Seit der Coronavirus-Pandemie scheint diese Kommunikation selbst für das britische Königshaus zum Alltag geworden zu sein. Doch im Sommer 2019 soll die Monarchie eine ganz andere Einstellung zu dieser Form der medialen Präsenz gehabt haben. Das behauptet der Royal-Autor Omid Scobie. Als Harry eine „Umstellung des Pressesystems“ forderte, habe der Buckingham Palast mit harten Worten reagiert.

Prinz Harry wurde in die Schranken gewiesen

Bereits seit Monaten wird spekuliert, welche Momente, Geschehnisse und Worte Harry und seine Frau dazu bewogen haben, als Senior Royals zurückzutreten. Der „Finding Freedom“-Autor Omid Scobie behauptet, dass ein spezieller Moment alles ins Rollen gebracht hat. „Im Sommer 2019 führte Harry ein Gespräch zwischen seinem Team und seinen leitenden Mitarbeitern im Buckingham Palast über die Umstrukturierung des Pressesystems und darüber, ihn und Meghan einer breiteren, vielfältigeren Medienlandschaft zugänglich zu machen“, so Scobie. Die Reaktion des Palastes sei unmissverständlich gewesen. 

„Und die Antwort war: ‚Wenn ihr das tun wollt, können ihr auch für eure eigenen Verpflichtungen aufkommen“

Laut des Autors sei dies der Moment gewesen, der Harry zum Nachdenken gebracht hat, mit seinen Verpflichtungen gegenüber der Monarchie zu brechen und seinen eigenen Weg zu gehen. 

Prinz Harrys Angriff auf die Boulevardpresse

Nur wenig später deutete sich der Megxit an: Während ihrer Afrika-Reise im Oktober 2019 sprach sich Prinz Harry ganz klar gegen die britische Presse aus. „Leider ist meine Frau zu einem der jüngsten Opfer einer britischen Boulevardpresse geworden, die Lohnkampagnen gegen Einzelpersonen führt, ohne an die Folgen zu denken“, so Harry im Herbst 2019.

Damit verstieß er zum ersten – jedoch nicht zum letzten Mal – gegen den wichtigsten Grundsatz von Queen Elizabeth, 94. „Never complain, never explain“ – sich niemals zu beschweren und nie zu rechtfertigen. Während dieser Reise gab Harry außerdem öffentlich zu, dass sich die Beziehung zu seinem Bruder stark verändert hat. Es sollte von diesem Zeitpunkt nur noch zwölf Wochen dauern, bis der Megxit offiziell bekannt wurde und drei weitere Monate, bis Harry und Meghan endgültig die Monarchie hinter sich ließen. BS Britische Royals: Die Familie Windsor auf Termin 2020

Prinz Harry und Herzogin Meghan genießen den Rückzug

Natürlich berichten Medien weiterhin über das royale Paar. Derzeit berufen sich britische Zeitungen überwiegen auf das Buch „Finding Freedom: Harry and Meghan and the Making of a Modern Royal Family“, an dem Harry und Meghan selbst jedoch nicht mitgewirkt haben. Für sie scheint der Rückzug nach Santa Barbara der richtige Schritt, um die vergangenen Jahre mit der Presse hinter sich lassen zu können. Durch die Kommunikation über Video-Auftritte haben sich sowohl der 35-Jährige als auch die einstige Schauspielerin die Freiheit genommen, nur dann ins Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit zu treten, wenn sie es für richtig und relevant halten.

Verwendete Quellen: Daily Mail, „The Cut“

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