Royals: Herzogin Meghan + Prinz Harry : „Sie scheinen das Schlimmste ineinander hervorzubringen“

Prinz Harry und Herzogin Meghan stehen wegen ihres Umgangs mit dem Königshaus in der Kritik. Viele geben Meghan die alleinige Schuld für die Probleme. Royal-Autorin Angela Levin sieht das anders.

Royal-News im GALA-Ticker

27. Juli

Sind Herzogin Meghan und Prinz Harry eine schlechte Kombination?

Herzogin Meghan, 38, und Prinz Harry, 35, stoßen der Königsfamilie erneut vor den Kopf. Zwar dementieren sie eine Mitarbeit an dem neuen Enthüllungsbuch „Finding Freedom“, das ihre Liebesgeschichte vom ersten Date bis zum Megxit beschreibt – aber glauben wollen ihnen das Royal-Experten und Kritiker nicht. Zu viele Details enthält das Buch, die aus dem innersten Zirkel, wenn nicht gar von Harry und Meghan selbst, stammen müssen.

Royal-Autorin Angela Levin beobachtet Harry seit vielen Jahren und hat ihn sogar für ein Vier-Augen-Gespräch für ihr Buch „Harry – Conversations with the Prince“ im Kensington Palast getroffen. Sie schreibt in „The Telegraph“, dass sie Harry als charismatischen, jungen Mann kennengelernt habe. Doch das habe sich durch Meghan geändert. „Ich habe gesehen, wie sich dieser warmherzige, junge Prinz in einen nervösen, angespannten Mann verwandelt hat, der ständig am Rande eines Abgrundes zu stehen scheint. Es ist, als ob die dunkle Seite, von der wir vorher nur einen kleinen Blick gewonnen haben, ihn vollständig umhüllt hätte.“ Vor allem in Meghans Gegenwart fühlt sich Harry ihrer Meinung nach unsicher. Meghan, so empfindet es Levin, suche ständig die Aufmerksamkeit – und zwar so sehr, dass „Harrys Glanz (…) in ihrem Schatten verblasst.“

Haben sich da etwa zwei getroffen, die sich besser nicht getroffen hätten? Einer, der sich unterordnet und eine, die gerne den Ton angibt? Von ehemaligen Freunden und Weggefährten wird Meghan als zielstrebig, ehrgeizig, manipulativ und von sich eingenommen beschrieben. 

Harry werde von Meghan so „verschlungen“, dass er sich sogar von seiner Familie abwende, urteilt Levin. „Die traurige Wahrheit scheint zu sein, dass Harry und Meghan – so sehr sie sich selig in die Augen starren und so fest sich Meghan am Arm ihres Mannes festhält – das Schlimmste ineinander hervorzubringen scheinen.“ Vielleicht sei es an der Zeit für Harry, schreibt Levin, „einen Schritt zurückzutreten und sich daran zu erinnern, wer er war und was ihm wirklich wichtig war, bevor all dies begann.“

27. Juli

Brauchen Herzogin Meghan und Prinz Harry Nachhilfe im Fach „Monarchie?“

Das Buch „Finding Freedom – Harry and Meghan and the Making of the Modern Royal Family“ beschäftigt sich mit der Sicht von Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, auf ihr Leben in der britischen Königsfamilie. So heißt es, dass Establishment habe befürchtet, dass die Popularität von Harry und Meghan die der königlichen Familie – vor allem William und Kate – in den Schatten stellen könne. Deshalb habe man das erfolgreiche und beliebte Paar „in Zaum halten“ wollen. Geholfen hat das Protokoll. Der Nährboden für Unzufriedenheit und Frustration. 

„Obwohl beide die Hierarchie der Institution respektierten, war es schwierig, wenn sie sich auf ein Projekt konzentrieren wollten, und ihnen gesagt wurde, dass ein höherrangiges Familienmitglied – sei es Prinz William oder Prinz Charles – gleichzeitig eine Initiative oder Tour ankündigen wollte, und sie warten mussten“, schreiben die Autoren Omid Scobie und Carolyn Durand. William sei in der Monarchie immer wichtiger als Harry, dies läge am Geburtsrechts des Erstgeborenen. Schon als Kind soll Harry gespürt haben, dass es William sei, der im Mittelpunkt stehe, schreiben britische Medien. Dass Harry mit der Hierarchie innerhalb des Palastes nich zurechtkommt und dagegen rebelliert  – dafür hat nicht jeder Verständnis.Britische Royals: Die größten Krisen der Familie Windsor 

Ein Royal-Fan, die sich auf Twitter „Queen Vic“ nennt und die Geschehnisse in der Familie Windsor genau verfolgt, kommentiert zu Harry und Meghan lapidar: „Wenn sie schockiert sind, dass Charles & William Vorrang haben, sollten sie wieder zur Schule gehen und lernen, was eine Monarchie ist. Es gibt keine Beförderung, bis jemand stirbt.“ Eine andere Userin pflichtet ihr bei: „Harry hat seit seiner Geburt gewusst, wie seine Position im Establishment ist.“ Ein weiterer Twitter-User meint: „Die Vorstellung, dass keiner der Sussexes erkannte, wie die Thronfolge funktioniert – angesichts dessen, dass britische Medien Harry von Geburt an als ‚den Ersatz‘ bezeichneten – ist eine der lächerlichsten fiktiven Theorien in einer langen Reihe:“

Verwendete Quelle:„Finding Freedom – Harry and Meghan and the Making of a Modern Royal Family“ von Omid Scobie und Carolyn Durand erscheint am 11. August 2020. 

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