Wolfgang Puck kocht für die Stars - und ist selbst einer. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Barbara Munker/dpa)

Er ist Hollywoods berühmtester Koch und selbst ein Star: Wolfgang Puck blickt mit 71 Jahren in der Doku «Wolfgang» auf eine Traumkarriere und zugleich auf eine traumatische Kindheit zurück.

Er wolle die jungen Leute wissen lassen, «dass es nicht immer leicht war», erzählt der gebürtige Österreicher im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur und anderen Medienvertretern. In dem Disney+-Original spricht der Promi-Chef über seine harte Kindheit im ländlichen Sankt Veit an der Glan, ohne fließend Wasser, vom strengen Stiefvater unterdrückt und «terrorisiert». «Die Küche war für mich als Kind der einzige Ort, an dem ich mich sicher fühlte.» 

Schon als kleiner Junge habe er seiner Mutter Maria, einer Konditorin, in der Küche zugeschaut. Sie habe ihn stark geprägt. «Wenn meine Mutter Kleider gemacht hätte, wäre ich vielleicht Schneider geworden», sagt Puck im Presse-Gespräch. Um dem strengen Stiefvater zu entkommen, ging er mit 14 Jahren als Küchenjunge aus dem Haus, lernte in Frankreich sein Handwerk und fasste mit 24 Jahren in Hollywood Fuß. Dort stieg er zum Star-Koch auf und stellte mit neuen Ideen die kalifornische Küche auf den Kopf. Seit über 25 Jahren bekocht er die Oscar-Gäste, weltweit betreibt Puck inzwischen über 100 Restaurants. Sein Erfolgsrezept: «Man muss immer neugierig sein.»

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