Bei Sotheby's in New York werden Kunstwerke aus der Sammlung von Linda und Harry Macklowe versteigert. (Urheber/Quelle/Verbreiter: -/Sotheby/dpa)

Die aufgrund ihrer Scheidung zur Versteigerung gestellte Kunstsammlung von Linda und Harry Macklowe hat in New York fast 700 Millionen Dollar (etwa 620 Millionen Euro) eingebracht.

Damit sei es die Versteigerung mit dem höchsten Gesamtwert in der Geschichte des Auktionshauses, teilte Sotheby’s mit. Teuerstes Stück war das Bild «No. 7» des US-Künstlers Mark Rothko (1903-1970), das für rund 82,5 Millionen Dollar verkauft wurde. Die Skulptur «Le Nez» des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti (1901-1966) brachte rund 78,4 Millionen Dollar. Rund 35 weitere Werke wurden für zweistellige Millionenbeträge versteigert, sodass insgesamt gut 676 Millionen Dollar erzielt wurden.

Linda und Harry Macklowe waren fast 60 Jahre lang verheiratet. Über die Details ihrer Scheidung stritten sich der New Yorker Immobilien-Mogul und die Kunst-Expertin lange und bitter vor Gericht. Ein Richter ordnete schließlich an, dass die Kunstsammlung des Paares – Dutzende über Jahrzehnte zusammengesammelte moderne und zeitgenössische Meisterwerke – größtenteils verkauft werden müsse.

Der erste Teil der Sammlung war nun Abschluss-Highlight der traditionellen New Yorker Herbstauktionen, der zweite Teil soll im kommenden Jahr bei Sotheby’s versteigert werden. Konkurrent Christie’s teilte unterdessen mit, im Rahmen der Herbstauktionen Kunst im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar versteigert zu haben.

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