Sänger Robbie Williams hat eine private Kunstsammlung. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Georg Wendt/dpa)

Mehrere Banksy-Werke aus dem Besitz des britischen Popstars Robbie Williams sind am Mittwoch im Londoner Auktionshaus Sotheby’s für mehrere Millionen unter den Hammer gekommen.

Eine auf Metal gesprühte Version des Motivs «Girl with a Balloon» erzielte laut Sotheby’s rund 2,8 Millionen Pfund (3,3 Millionen Euro).

Eine andere Version des berühmten Werks war bei einer Auktion im Jahr 2018 kurz nach dem Verkauf durch eine versteckte Vorrichtung im Rahmen geschreddert worden. Es handelte sich um eine Aktion des Künstlers, die den Wert des Werks erheblich erhöhte.

Das Ölgemälde «Vandalised Oil (Choppers)» – die Nachempfindung eines Landschaftsgemäldes aus dem 18. oder 19. Jahrhundert mit zwei darüber gesprühten Kampfhubschraubern – wechselte für rund 4,4 Millionen Pfund (etwa 5,3 Millionen Euro) den Besitzer.

«Kissing Coppers» steht nicht zum Verkauf

In letzter Minute zurückgezogen hat Williams offenbar hingegen die auf Leinwand produzierte Kopie des 2004 erstmals als Wandbild in der Küstenstadt Brighton aufgetauchten Werks «Kissing Coppers». Es zeigt zwei britische Bobbys, die sich eng umschlungen küssen. Warum sich der 48-Jährige anscheinend umentschied, war zunächst nicht klar. Das Auktionshaus teilte lediglich mit, das Werk sei zurückgezogen worden.

Den höchsten Preis des Abends erzielte ein anderes Werk. In einer ebenfalls bei Sotheby’s stattfindenden Auktion wurde das Gemälde «L’empire des lumières» von René Magritte für 59,4 Millionen (umgerechnet rund 71,4 Millionen Euro) versteigert.

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