Axel Prahl bei einer Probe vor seinem Konzert auf der Bühne der Stiftung Schloss Neuhardenberg 2020. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa)

Schauspieler Axel Prahl (61) profitiert bis heute von einer eher ungewöhnlichen Zeit in seinem Leben. Er sei mal eine Zeit lang als Straßenmusiker in Spanien unterwegs gewesen, sagte er der «Berliner Morgenpost» (Dienstagsausgabe).

Auf die Frage, ob das Lebensgefühl noch in ihm stecke, antwortete er: «Ich glaube nicht, dass es je verschwunden ist. Ein bisschen bleibt erhalten.»

«Das war für mich damals eine sehr wichtige Zeit, in der ich erfahren durfte, dass es immer irgendwie weitergeht. Auch in Situationen, wo man sagt „Okay, ich weiß nicht mehr so recht, wie wir den nächsten Tag gestalten können“», sagte der «Tatort»-Darsteller. Da habe sich dann doch stets eine Lösung präsentiert.

«Das gibt einem eine Grundsicherheit für das eigene Leben, die einen ein bisschen frei werden lässt», sagte Prahl. Am Sonntagabend ist er im Ersten im neuen «Tatort»-Krimi aus Münster zu sehen. Am Montag läuft dann die Komödie «Extraklasse 2+» mit Prahl im ZDF.

Prahl arbeitet neben den Filmdrehs auch als Musiker. Für 2021 seien ein paar Konzerte anberaumt. «Das sind Termine, an die wir uns ein bisschen klammern. Denn für meine Bandmitglieder ist das momentan echt eine Sauregurkenzeit», sagte Prahl. Mit der Musik habe er früher nicht unbedingt ins Rampenlicht und auf die Bühne gewollt. «Ich wäre auch als Studiomusiker glücklich gewesen.»

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