Schauspieler Christian Kohlund fällt es schwer, in der Corona-Krise optimistisch zu bleiben. (Urheber/Quelle/Verbreiter: picture alliance / Georg Wendt/dpa)

«Zürich-Krimi»-Schauspieler Christian Kohlund findet es schwer, in Pandemiezeiten positiv zu denken. «Es ist ein Alptraum, aus dem wir alle aufwachen wollen», sagte der 70-Jährige der «Passauer Neuen Presse».

«Ich bin vom Naturell her positiv, aber momentan ist man selber wahnsinnig irritiert.» Diese Flut von Informationen rund um das Coronavirus mache es sehr schwer, positiv zu denken. «Es zieht einen immer wieder runter. In der Kultur ist es eine absolute Katastrophe besonders für Freischaffende.»

Er sei weich gefallen, «weil wir produzieren konnten». «Aber viele hatten absolut keine Arbeit. Die Frage ist, wie man das überlebt», sagte der gebürtige Schweizer, der mittlerweile im Bayerischen Wald lebt.

Kohlund zählt zu den bekanntesten Gesichtern im deutschen Fernsehen. Er war in der «Schwarzwaldklinik», im «Traumhotel» und vielen anderen Serien und Filmen zu sehen. Seit 2016 ist er in der Serie «Zürich-Krimi» als knorriger Anwalt Thomas Borchert präsent.

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