Ein Aufsteller mit einem Porträtbild von Caspar David Friedrich steht im Greifswalder Landesmuseum. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Stefan Sauer/dpa)

Die Stadt Greifswald hat mit einer Feier im Dom St. Nikolai ihr Jubiläumsjahr für Caspar David Friedrich (1774-1840) eröffnet. Der Maler ist einer der berühmtesten Söhne der Universitätsstadt. Der Dom ist die Taufkirche Friedrichs – 2024 wäre er 250 Jahre alt geworden. Friedrich gilt als bedeutendster Künstler der deutschen Romantik.

«Die Romantik hat unser visuelles Gedächtnis, unser Erleben von Kunst tief geprägt – und daran hat Caspar David Friedrich einen ganz großen Anteil, einen riesengroßen Anteil», sagte Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne), die zusammen mit Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) Schirmfrau ist.

Die Festrede hielt Autor und Kunsthistoriker Florian Illies – sein Buch «Zauber der Stille» erzählt nicht nur von der unglaublichen Wiederentdeckung Caspar David Friedrichs, sondern ist in der zwölften Woche auf Platz eins der «Spiegel»-Bestsellerliste für Sachbücher. Friedrich sei «unser Zeitgenosse», sagte Illies. Dem Künstler sei es in 250 Jahren gelungen, «auf eine einzigartige Weise aus seiner Zeit herauszuwachsen und in unsere Zeit hinein».

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