Ein Blick auf die Piazza Grande beim 75. Internationalen Filmfestival Locarno 2022. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa)

Locarno lockt im August wieder Filmfans aus aller Welt ans idyllische Ufer des Lago Maggiore: Vom 2. bis 12. August findet im Schweizer Urlaubsort das 76. Internationale Filmfestival statt.

Das junge Deutsche Kino ist in verschiedenen Sektionen vertreten. Drei Regisseurinnen zeigen ihre Spielfilme beispielsweise beim Nachwuchs-Wettbewerb «Cineasti del presente» («Filmemacher der Gegenwart»): Claudia Rorarius «Touched», Katharina Huber «Ein schöner Ort» und Katharina Lüdin «Und dass man ohne Täuschung zu leben vermag». Ihre Filme eint, dass sie mit jungen Heldinnen auf Sinnsuche gehen.

Im Hauptwettbewerb, dem «Concorso internazionale», laufen zwei Filme, die mit Beteiligung deutscher Produzenten realisiert wurden: «Stepne» (Ukraine, Deutschland, Polen, Slowakei) von der ukrainischen Regisseurin Maryna Vroda und «Critical Zone» (Iran, Deutschland) des iranischen Regisseurs Ali Ahmadzadeh. 17 Filme aus aller Welt konkurrieren hier um die wichtigste Auszeichnung des Festivals, den Goldenen Leoparden.

Insgesamt zeigt das neben Cannes, Berlin und Venedig bedeutendste europäische Filmfestival in den zehn Tagen 214 Kurz-, Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilme. Giona A. Nazzaro, der künstlerische Leiter, stellte die Programmvorstellung am Mittwoch in der Schweizer Bundeshauptstadt Bern unter das Motto «Das Kino, wir und die Welt. Zusammen».

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