Für den Rest des Jahres sind nach aktuellem Stand keine öffentlichen Auftritte der Queen mehr geplant. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Jane Barlow/PA Wire/dpa)

Nachdem sie am Wochenende aus gesundheitlichen Gründen ihre Teilnahme an einer Zeremonie zum Weltkriegsgedenken absagen musste, hat sich Queen Elizabeth II. am Mittwoch demonstrativ vor den Kameras gezeigt.

Auf Filmaufnahmen war zu sehen, wie sich eine lächelnde Queen im grün-, orange- und weißgeblümten Kleid mit dem scheidenden Befehlshaber der britischen Streitkräfte, General Nicholas Carter, unterhielt. In einer Mitteilung des Palasts hieß es, die 95-jährige Monarchin habe den Offizier anlässlich seines Ausscheidens auf Schloss Windsor empfangen.

Grund für die Absage am vergangenen Sonntag war nach Angaben des Palasts ein verstauchter Rücken. Davon war der Queen auf den Aufnahmen der Audienz nichts anzumerken. Die Gesundheit der britischen Königin ist jedoch schon seit Wochen immer wieder Anlass zur Besorgnis. Im Oktober hatte sie zunächst eine Reise nach Nordirland abgesagt und anschließend für Untersuchungen eine Nacht im Krankenhaus verbracht.

Was genau ihr fehlte, wurde nicht bekannt. Sie sagte jedoch auf medizinischen Rat weitere Termine ab, unter anderem den geplanten Besuch bei der UN-Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow. Erst am Dienstag hatte sie sich bei einem Termin mit Kirchenvertretern von ihrem jüngsten Sohn Prinz Edward (57) vertreten lassen.

Mit deutlicheren Worten als gewöhnlich hat sich Prinz Charles (73) zum Gesundheitszustand seiner Mutter geäußert. «Ihr geht es gut, vielen Dank», sagte er gegenüber dem TV-Sender Sky News während seines Besuchs in Jordanien. Dann fügte er hinzu: «Wenn man bis 95 kommt, ist es nicht mehr so einfach wie es einmal war. Mit 73 ist es schlimm genug», sagte er lächelnd in Anspielung auf sein eigenes Alter.

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