Der Musiker und Schiller-Gründer Christopher von Deylen geht mit neuem Album an den Start. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Daniel Bockwoldt/dpa)

Obwohl der Elektro-Pop-Künstler Christopher von Deylen (50) mit seiner Musik vor allem das Kopfkino mit großen Melodien begleiten will, kann er sich eine Karriere als Filmmusik-Komponist im Moment nicht vorstellen.

«Ich habe ein einziges Mal bis jetzt Filmmusik gemacht – für einen Film von Veit Helmer und mit Udo Kier. Das hat mir auf der einen Seite sehr viel Spaß gemacht. Auf der anderen Seite ist sehr viel Handwerk dabei und man muss darauf gefasst sein, dass sich Dinge permanent ändern.» So habe er für eine Szene ein «aus meiner Perspektive sehr schönes Musikstück» komponiert. «Und das ist zwei Tage vor Abschluss des Films rausgeschmissen worden, weil der Film zu lang war.» Das habe ihn schon ziemlich geärgert.

Er habe großen Respekt vor dem Beruf und bewundere Filmkomponisten wie Hans Zimmer sehr. «Ich weiß gar nicht genau, wie sehr mir das dann wirklich läge.» Er will deshalb einfach auf den richtigen Moment warten. Er sei einfach glücklich, wenn bei seinen Hörern von selbst Bilder im Kopf entstehen würden.

Von Deylen ist generell ein großer Filmfan. «Ich mag alles von „Himmel über Berlin“ bis „Fast & Furious 6“. Ich liebe Filme», so der Niedersachse. Gleichzeitig mag er das Genre Film Noir besonders gern. Christopher von Deylen hat vor fast 20 Jahren seine ersten Erfolge mit dem Musikprojekt Schiller gehabt und seitdem regelmäßig Nummer-eins-Alben veröffentlicht.

Am 12. Februar erscheint sein elftes Studio-Album «Summer in Berlin».

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