Moderator Guido Cantz schickt an Heiligabend einen Gruß aus der Küche vorweg und geht dann bereits zur Bescherung über. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Rolf Vennenbernd/dpa)

Erst Essen oder erst Bescherung? Zur Lösung dieses kniffligen Problems an Heiligabend empfiehlt Entertainer Guido Cantz (52) einen Kompromiss: «Wir werden es dieses Jahr so machen, dass wir einen Gruß der Küche vorweg schicken und dann zur Bescherung schreiten», verriet der Kölner der Deutschen Presse-Agentur. Im Anschluss werde dann richtig aufgetragen.

Cantz gestaltet das Weihnachtsessen mit einigem Aufwand, so druckt er eigens eine Menü-Karte dazu aus. Die genauen Gerichte hält er bis zuletzt geheim, doch entstammen sie alle seinem kürzlich erschienenen Kochbuch «Restaurant Cantzini: 50 Rezepte mit Humor». Der Moderator und Komiker muss auch von der Menge her einiges auftischen, denn er feiert nicht nur mit seiner Frau und seinem 13 Jahre alten Sohn, sondern mit der ganzen erweiterten Familie. «Bruder, Schwiegereltern, Mutter – insgesamt sind wir elf. Dass da alle gleichzeitig was bekommen, ist schon eine kleine Herausforderung. Einen Trick, den ich mir bei den Profis abgeguckt habe, ist, die Teller im Backofen schon mal anzuwärmen.»

Bevor es so weit ist, geht die ganze Familie erst in die Kirche. Nach dem Essen machen alle noch ein Spiel. «Von daher sind die Parameter bei uns ganz gut», meint Cantz. «Man weiß natürlich nie mit letzter Sicherheit, wie der Abend ablaufen wird, aber in der Regel bleibt es bei uns ganz harmonisch.»

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